3 Fragen an: Regine Müller, MdL

Was hat Dich in den letzten Wochen beeindruckt?

Mich beeindruckt, mit welchem Mut und mit welcher Selbstverständlichkeit so viele Menschen in den sogenannten systemrelevanten Berufen ihrer Arbeit nachgehen.
Ob medizinisches Personal, Mitarbeiter in Supermärkten und Geschäften, Rettungskräfte, Busfahrer, Polizisten, Paketzusteller, Erzieherinnen, Lehrer, Handwerker und so viele andere.

Und auch die Eltern, besonders die Alleinerziehenden, die Job, Kinderbetreuung und Haushalt gleichzeitig stemmen müssen!

 

Worauf kommt es jetzt bei der Parteiarbeit vor Ort an?

In den letzten Wochen und Monaten konnten wir unsere Parteiarbeit ausschließlich virtuell gestalten. Aber es ist schwer, nur durch Telefon und Computer zu arbeiten und zu kommunizieren.

Letztlich kann alles das die persönlichen Treffen und Sitzungen kaum ersetzen. Unsere Arbeit muss weitergehen und ich freue mich wie viele andere Genossinnen und Genossen darauf, dass wir mit allen notwendigen Vorsichtsmaßnahmen wieder damit beginnen können, uns wieder persönlich zu begegnen.

Von Normalität sind wir noch weit entfernt, aber mit Solidarität und Kreativität müssen wir die Parteiarbeit vor Ort weiterführen und lebendig erhalten. Wir haben viel zu tun und werden das schaffen, wie Sozialdemokraten das tun: Gemeinsam!

Worauf freust Du Dich in den kommenden Wochen und Monaten?

Auf den Sommer! Er wird so vieles einfacher machen!

Mobilität, Begegnungen (Sitzung unter freiem Himmel, warum nicht?), darauf, dass das Leben und die Arbeit langsam wieder etwas normaler werden.

Wir werden noch lange im Schatten des Corona-Virus leben müssen, aber wir werden einander viel leichter treffen können, mehr Freiheit haben und neue Energie tanken.